top of page

Was ayurvedisches Essen wirklich mit Menschen macht

Was ayurvedisches Essen wirklich mit Menschen macht


Es beginnt nicht mit dem Essen.


Es beginnt mit dem Duft, noch bevor ein Teller auf dem Tisch steht, noch bevor jemand weiß, was es geben wird.


Da ist dieser Moment:

Menschen bleiben stehen. Unwillkürlich. Sie atmen ein. Und etwas geschieht.

Die Schultern sinken.

Der Blick wird weicher.

Der Atem tiefer.


Nicht, weil sie hungrig sind, sondern weil ihr Körper reagiert.

Auf Wärme.

Auf Gewürze.

Auf etwas, das vertraut wirkt, ohne bekannt zu sein.



✨Ein erstes, leises Entspannen.✨


Dann der erste Bissen. Warm. Gewürzt. Lebendig.


Und oft folgt eine zweite, stille Reaktion:

Der Bauch wird weich.

Der Atem fließt.

Dieses diffuse innere Ziehen, das viele gar nicht mehr bewusst wahrnehmen, lässt nach. Kein „Oh, das schmeckt gut.“ Sondern


„Oh … das fühlt sich gut an.“


Als würde Nahrung nicht nur sättigen, sondern erreichen.


Wenn ich Retreats begleite und für die Verpflegung koche, erlebe ich genau das. Immer wieder. Menschen kommen zum Yoga machen, um zur Ruhe zu kommen, für Zeit für sich. Am Ende sprechen sie auch über das Essen. Nicht wegen der Rezepte, sondern wegen des Gefühls danach:


„Angenehm satt.“

„So ruhig im Bauch.“

„Klar im Kopf.“

„Stabile Energie.“


Ein Zustand, den viele fast vergessen haben, denn im Alltag fühlt sich Essen oft anders an: Nebenbei. Schnell. Funktional. Satt – aber schwer. Voll – aber nicht genährt. Der Bauch gespannt. Der Kopf müde. Die Energie brüchig.


Dieses Essenskoma, das so normal geworden ist, dass kaum jemand es noch hinterfragt.


Ayurvedisches Essen verändert nicht nur, was auf dem Teller liegt, sondern was im Körper geschieht.


Weil der Körper nicht kämpfen muss, nicht ausgleichen, nicht kompensieren. Sondern ✨ verarbeiten darf. ✨


Verdauung ist kein Automatismus. Sie ist ein sensibler Prozesszwischen Nervensystem, Stoffwechsel und innerer Balance.

Und viele Körper arbeiten heute unter Bedingungen, die Verarbeitung fast unmöglich machen:

  • Stress.

  • Zeitdruck.

  • Gedankenkreisen.

  • Innere Anspannung.


Der Körper bleibt im Alarmmodus.

Verdauung wird gedrosselt.


Was eigentlich nähren sollte, wird zur Belastung.


Die Folgen sind vertraut:

  • Müdigkeit.

  • Blähungen.

  • Schwere.

  • Völlegefühl.

  • Heißhunger.

  • Energieschwankungen.

  • Und oft dieser Gedanke: „Ich esse doch gesund.“



Eine Klientin sagte einmal zu mir:

„Ich achte auf meine Ernährung. Warum nehme ich trotzdem zu und werde krank?“


Ihr Körper war nicht überversorgt.


Er war unterversorgt.


Nicht an Kalorien.

Sondern an: 👉 Substanz👉 Stabilität👉 Ojas – Lebensenergie


Ihr Verdauungssystem stand dauerhaft unter Stress.

Nahrung kam an – wurde aber nicht verdaut und die Nährstoffe nicht verarbeitet.



Was viele Menschen auf Retreats erleben, die ich kulinarisch begleite,

ist deshalb mehr als ein angenehmer Nebeneffekt. Das Essen wird Teil des Prozesses. Es unterstützt das, was durch Yoga, Ruhe, Bewegung und Rückzug ohnehin geschieht:

✨ Entspannung✨ Regeneration✨ Neuordnung


Der Körper muss nicht zusätzlich arbeiten. Er darf loslassen.


Und plötzlich entsteht ein Gefühl, das viele lange nicht mehr kannten:

Leichtigkeit. Nicht als Hochgefühl. Sondern als Zustand. Stabil. Ruhig. Tragend.


Energie, die nicht aufflackert – sondern bleibt.


Was dort spürbar wird, ist kein kurzer Moment. Es ist ein Erinnern. An ein Körpergefühl, das nicht von Kaffee, Zucker oder Durchhalten lebt,

sondern von echter Versorgung.


Vielleicht liegt genau hier der entscheidende Perspektivwechsel:

Nicht perfekter essen.

Nicht strenger leben.

Nicht alles umstellen.


Sondern verstehen, was dein Körper wirklich braucht. Und wie kleine, klug gewählte Veränderungen tiefgreifend wirken können.


Retreats, die ich begleite, sind deshalb keine kulinarische Nebensache, und kein Ernährungskonzept, sondern auch kulinarisch Erfahrungsräume zum Spüren, Wahrnehmen und Wiederentdecken:

✨ So kann sich mein Körper anfühlen. ✨




Wenn du diese Erfahrung selbst machen möchtest, findest du


Und wenn du im eigenen Alltag beginnen willst, wenn du dieses Gefühl in deinem Leben haben willst, dann ist der 👉 Energie-Check ein ruhiger erster Schritt.


Herzliche Grüße. Deine Anke 🌿


Kommentare


bottom of page