Gesundheit durch Ayurveda – Was uns krank macht und wie wir uns selbst heilen können
- Anke Keller

- 11. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Jan.
🌿 Das Gefühl der Entfremdung – Warum uns oft der Kontakt zu uns selbst krank macht und uns aus dem Gleichgewicht bringt
Du wachst morgens auf – und bist schon müde. Dein Kopf ist voll, dein Körper schwer, dein Herz irgendwie leer. Vielleicht funktionierst du, aber du spürst: Irgendetwas passt nicht mehr. Vielleicht ist es eine diffuse Erschöpfung, vielleicht ein konkretes Symptom. Vielleicht eine Diagnose. Vielleicht einfach das Gefühl, dich selbst verloren zu haben.
Was uns krank macht, ist oft nicht nur das, was wir essen oder nicht essen. Es ist auch nicht allein Stress, Bewegungsmangel oder schlechte Gene. Es ist vielmehr eine Entfremdung von uns selbst.

Wenn der Alltag lauter ist als der Körper
Wir leben in einer Welt, die uns pausenlos fordert – geistig, emotional, körperlich. Wir funktionieren, leisten, reagieren. Und dabei verlieren wir den Kontakt zu uns selbst:
Wir übergehen Hunger und Müdigkeit
Wir essen nebenbei – und meist das, was gerade „schnell geht“
Wir atmen flach, schlafen schlecht und denken zu viel
Wir verlieren das Gespür für unsere natürlichen Rhythmen
Diese innere Trennung – zwischen unserem Geist, unserem Körper und unserem wahren Bedürfnis – ist der Nährboden für viele moderne Beschwerden. Und genau hier beginnt Ayurveda.
Ayurveda heilt nicht – du heilst dich
Ayurveda ist keine Wunderpille. Es ist auch keine dogmatische Ernährungsvorgabe. Es ist ein Weg – zurück in die Verbindung mit dir selbst. Zu deinem Körper. Zu deiner Intuition. Zu deinem Leben.
In der ayurvedischen Lehre gibt es kein „richtig“ für alle – sondern nur ein typgerechtes, naturverbundenes Leben, das dich in deinem ganz individuellen Gleichgewicht hält. Das heißt:
Du darfst wieder lernen zu spüren, was dir guttut
Du darfst verstehen, warum du dich fühlst, wie du dich fühlst
Du darfst einfache, natürliche Schritte gehen – in deinem Tempo
Es geht nicht darum, dein Leben komplett umzukrempeln. Sondern darum, es schrittweise wieder mit dir selbst in Einklang zu bringen.
Was dich heilt – ist oft ganz einfach

Ein warmer Brei, wenn dein Bauch Ruhe braucht. Ein Mittagessen in Stille, statt zwischen Mails. Ein Spaziergang ohne Ziel. Ein bewusstes Nein. Ein Moment, in dem du dir selbst zuhörst.
Ayurveda bedeutet: Du wirst wieder zur Expertin für dich selbst. Du lernst, deinen Stoffwechsel zu verstehen. Deine Energie einzuteilen. Deine inneren Frühwarnzeichen ernst zu nehmen. Und du lernst, dich mit kleinen, aber kraftvollen Ritualen selbst zu regulieren.
Und ja – manchmal braucht es dafür auch Mut
Mut, langsamer zu werden.
Mut, anders zu essen als der Rest.
Mut, nicht mehr funktionieren zu wollen – sondern leben zu wollen.
Aber es lohnt sich.
Denn echte Heilung beginnt nicht mit einem Plan von außen. Sie beginnt mit deiner Entscheidung, wieder dir selbst zu vertrauen.
Wenn du beim Lesen dieses Textes gespürt hast, dass du
...tiefer einsteigen möchtest
– nicht in ein „Programm“, sondern in ein leises Gespräch,
... dann lade ich dich ein
zu einem Tee-Plausch: ein kostenfreies Kennenlerngespräch, in dem wir gemeinsam schauen, wie leicht und stimmig kleine Schritte für dich sein können. 👉 Einladung zum Tee-Plausch
Du darfst ankommen.
Bei dir.
In deinem Körper.
In deinem Tempo.
Bleib bei dir. Bleib dran.





Liebe Anke,
danke für den Beitrag. Ich beschäftige mich aktuell viel mit den Zusammenhängen zwischen Ayurveda und der körperlich / geistigen Konstitution. Daher hat es mich sehr gefreute, von dir zu lesen.
Mach weiter so.
Liebe Grüße